Wort zum Freitag - Missionieren wir zu wenig?

Jeden Tag stehen in der Stadt die verschiedensten Vertreter der unterschiedlichsten Religionen und verbreiten ihre Botschaft. Meist geschieht dies ziemlich penetrant und man kommt nur schwierig an ihnen vorbei. Wenn man ihre Frage „Darf ich mit Ihnen über Jesus (oder sonst wen) sprechen“ mit „Nein ich bin Pastafari“ beantwortet, beginnen die meisten zu lachen oder werfen einem einen bösen Blick zu.
Das wir Pastafaris immer noch nicht ernst genommen werden, ja sogar angefeindet werden, ist wohl den meisten bekannt und ich möchte heute lieber versuchen zu klären, ob wir es den anderen Kirchen gleich tun sollten und mehr missionieren müssen.

Nicht wie in anderen Religionen, dürfen wir selber entscheiden, ob und wie wir missionieren möchten. Natürlich gefällt es dem grossen Fliegenden Spaghettimonster sehr, wenn wir seine Botschaft verbreiten und so möglichst viele auf den richtigen Weg bringen.
Trotzdem missionieren wir Pastafari meist nur sehr wenig und sollten versuchen möglichst unseren Glauben offen zu leben uns ihn so mit unseren Mitmenschen zu teilen und weiter zu verbreiten. Am besten geschieht dies bei einem Sommerabend mit Bier und Pasta auf der Terrasse mit vielen guten Freunden.

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Kommentare: 1
  • #1

    Bruder Lasanius (Donnerstag, 28 Juli 2016 17:00)

    Das Monster, seine Anhägsel seien auf Ewigkeit leicht feucht und bissfest, ist wohl eher gegen Missionierung. Lasset uns die Eight I'd Really Rather You Didn'ts studieren:

    "1. I'd Really Rather You Didn't Act Like A Sanctimonious, Holier-Than-Thou Ass When Describing My Noodly Goodness. If some people don't believe in me, that's okay. Really. I'm not that vain. Besides, this isn't about them so don't change the subject. OK? "

    Das scheint mir auch ein Wink zu sein, dass man eben nicht die gleichen Fehler machen soll, die andere Religionen machen. Dazu gehört auch Missionierung. Es nützt nichts, zu bekehren. Die Menschen in Uganda, die Homosexuelle morden, weil der Herr Jesus Christus es so will, deren Vorfahren wurden auch einmal bekehrt. Und einen schönen Scheiss hat uns das eingebrockt!

    Natürlich kann man nicht wissen, was das Monster so denkt, denn es hat nur zu Bobby gesprochen, sonst zu niemandem:

    "7. I'd Really Rather You Didn't Go Around Telling People I Talk To You. You're not that interesting. Get over yourself. And, I told you to love your fellow man. Can't you take a hint? "

    Aber das erste IRRYD spricht in meinen Augen Bände gegen Missionierung. Seien wir lieber der Anker und der Treffpunkt für diejenigen, die schon vom köstlichen Saft der Fleischklösse unseres Erschaffers gekostet haben. Und bist du auserkoren, so wird die Nudel dich finden.