Piratendankfest - Pfingsten


Das Piratendankfest ist im Pastafaritum eine traditionelle Feier nach der ersten Kaperfahrt im Jahr, bei der alle Gläubigen unserem Gott, dem Fliegenden Spaghettimonster, für die Beute danken, Ihm huldigen und bitten, auch weiterhin die Schiffe gut zu leiten und die Piraten zu schützen.

Dazu werden die schönsten Teile der Beute öffentlich auf geschmückten Wagen durch die Straßen gefahren oder auf samtenen Kissen getragen. Nach der Prozession werden sie Ihm geopfert. Dazu bringt man sie in eine tief in die Erde führende Höhle und bietet sie auf einem stilisierten Beiboot dem Monster dar. Die Höhle wird durch einen großen Stein, den nur viele Piraten gemeinsam bewegen können, verschlossen. Danach wartet man drei Tage, in denen man unserem Kumpel, dem Monster, Zeit gibt, sich reichlich zu bedienen. Anschließend wird die Höhle wieder geöffnet. Sind die Schätze noch im Beiboot, gilt das als sicheres Zeichen, dem Monster hat das Opfer sehr gefallen. Sonst hätte es die Beute vernichtet. Weil es aber nicht unser Herr, sondern unser Kumpel ist, hat Es sie trotzdem nicht an sich genommen, sondern weiterhin uns überlassen.

Zuletzt werden Räder unter das stilisierte Beiboot geschoben und das mit den ganzen Gaben aus der tiefen Erde wieder oben unter das Himmelslicht gefahren. Um das Monster noch mehr zu ehren, nennen deshalb manche Pastafari dieses Fest auch Monsters Himmelfahrt. Sie kochen besonders leckere Soßen für ihre Pasta, backen Ihm schöne Torten, und tanzen, feiern und trinken drei Tage lang.